Los Andes-Projekt, Nicaragua

 

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Caza Gold hat einen Vorvertrag mit Inversiones Ecologica S.A. über eine Option zum Kauf einer Beteiligung von 100% an der Los Andes-Goldliegenschaft in Nicaragua unterzeichnet. Das Grundstück erstreckt sich über etwa 6.575 Hektar und liegt an einer strategisch günstigen Stelle im Goldgürtel in Zentral-Nicaragua zwischen den Minen El Limon und La Libertad von B2 Gold.

Das Los Andes-Goldsystem mit hoher Sulfidierung liegt an der Oberfläche frei als ausgedehnte Alterationszone mit hydrothermalem Quarz mit Hohlräumen, weit verbreiteter Verkieselung und Alunit, die mit stark anomalen Werten für Gold, Silber und Spurenelemente verbunden wird. Die Alterationszone bedeckt eine Fläche von 45 Quadratkilometern und weist eine Länge von 12 Kilometern und eine Breite von bis zu 6 Kilometern auf. Sie ähnelt hinsichtlich Größe, Art, Intensität und Geochemie bei Spurenelementen erstklassigen Goldlagerstätten wie Yanacocha und Pierina in Peru (siehe nachstehende Vergleichskarten).

Goldsysteme mit hoher Sulfidierung sind als die „Riesengoldsysteme" bekannt. Diese Arten von Vorkommen stellen die größten Goldlagerstätten der Welt dar, wie die mehrere Millionen Unzen umfassenden Minen Yanacocha, Pascua Lama, Pueblo Viejo und Pierina. Die Alterationszonen in diesen Systemarten zeichnen sich durch stark anomale Gehalte von Gold, Silber, Arsen, Kupfer, Antimon, Bismut, Selen, Barium und Quecksilber aus. Diese Elemente weisen beim Los Andes-Projekt alle hohe Anomalien auf und sind in der gesamten 45 Quadratkilometer umfassenden Alunit-Kieselerde-Alterationszone vorhanden.

Größenvergleich der Kieselerde-Alunit-Alterationszonen bei Pierina, Yanacocha und Los Andes.
Zu beachten ist der Zusammenhang zwischen den Tagebauumrissen mit Quarz-Alunit-Alterationszonen.

Während der jüngsten Probenentnahme im Rahmen der Due-Diligence-Verfahren wurden von Caza Oberflächenproben mit einem Gehalt bis zu 2,5 Gramm pro Tonne Gold innerhalb der Alunit-Alteration und verkieselten vulkanischen Brekzien gesammelt. Das Grundstück war vor einigen Jahren im Besitz von First Point Minerals, die umfassende Proben des Oberflächengesteins entnahmen. 

Die ausführliche Kartierung und Probenentnahme von bekannten Goldmineralisierungszonen mit starken Anomalien wird in Kürze beginnen und etwa 6 Monate dauern, um die Gold-Bohrziele mit höchster Priorität zu ermitteln. Ein allgemeineres Programm zur Erkundung und Probenentnahme im Jahr 2011 wird versuchen, die Gesamtausdehnung der epithermalen Gold- und Silbermineralisierung zu umreißen.

Der Vertrag räumt Caza eine Option zum Erwerb einer Beteiligung von 100 % an der Los Andes-Liegenschaft durch Aufwendung von 2,97 Mio. US-Dollar für Exploration, Zahlung von 1,2 Mio. US-Dollar (45.000 US-Dollar bei Unterzeichnung) und Ausgabe von 1,5 Mio. Stammaktien über einen Zeitraum von 4 Jahren ein, vorbehaltlich einer Netto-Lizenzgebühr für Schmelze (NSR) von 2 % und des Erhalts der Genehmigungen von Behörden und Börsen. Eine formelle Vereinbarung über die Kaufoption wird innerhalb von 90 Tagen abgeschlossen.

Geologie von Los Andes

Die Geologie im Los Andes-Gebiet besteht aus miozänem und pliozänem Andesit, wobei wahrscheinlich ein Zusammenhang mit den vier entlang eines nordöstlich verlaufenden Gürtels gebildeten Calderas besteht. Außerdem findet man nordöstlich und west-nordwestlich verlaufende strukturelle Zonen, mit breiten Zonen mit Verkieselung und argillischer Alteration. Die Alterationszone von Los Andes ist etwa 12 Kilometer lang und 6 Kilometer breit und wird durch ein Feld von Felsendomen geprägt. Starke Verkieselung, argillische Alteration, Alunit, eisenoxidreiche hydrothermale Brekzien und Kieselerde mit Hohlräumen in räumlichem Zusammenhang mit den Domen. Das Ausmaß, die Geologie und die Art der Alteration sind typisch für Goldsysteme mit hoher Sulfidierung, vergleichbar mit verschiedenen erstklassigen Goldvorkommen wie Yanacocha in Peru.

Die vulkanische Sequenz besteht aus andesitischen bis dazitischen Lavaströmen und vulkaniklastischen Einheiten mit möglicherweise rhyolithischen Lavaströmen, vulkaniklastischen Einheiten und Tuffen. Vulkanische Dome bilden einen nordöstlichen Trend von mindestens 10 km Länge im Los Andes-Claim. Sechs vulkanische Dome mit starken Alterationszonen befinden sich auf dem Claim und hängen räumlich mit den Alterationen und hydrothermalen Brekzienzonen zusammen. Die argillische Alteration mit mäßiger bis durchdringender Verkieselung erstreckt sich über mehr als 45 Quadratkilometer mit einer streichenden Länge der Alteration von etwa 12 km entlang der nordöstlichen Hauptstrukturzone und die west-nordwestlichen Querverwerfungen bestimmen die Alteration bis zu einer Breite von 6 km. Mindestens 1 große nordöstlich verlaufende Struktur, parallel zur Hauptstruktur, weist eine starke Alteration auf. Die primären nordöstlich verlaufenden und die sekundären west-nordwestlich verlaufenden Strukturen beinhalten Zonen mit Alteration von Quarz, Kieselerde mit Hohlräumen, Alunit, Natroalunit, Jarosit/Goethit/Hämatit und Tonmineralen (Kaolinit, Illit und Dickit). Viele der Kammlinien am südwestlichen Ende der Alterationszone sind von einer Quarz-Alunit-Alteration bedeckt. Gesteine einer durchdringenden Alunit-Quarz-Alteration und hydrothermale Brekzien sind gut entwickelt. Das südwestliche Ende der Liegenschaft verfügt über eine Vielzahl hydrothermaler Brekzien-Hohlraumsysteme oder brekzienhaltige Strukturzonen, welche vulkanische Fragmente mit Alterationen enthalten, die durch Alunit-Quarz, Quarz-Hämatit und Hämatit-Alunit-Quarz verhärtet sind. Spiegelnder Hämatit tritt lokal als Einsprengsel, Adern oder Stockwerke auf, die Quarz-Alunit mit Alteration durchschneiden. Viele Brekzien oder fragmentarische Vulkaniklasten sind mit Tonschiefer durchsetzt und/oder verkieselt in einer verkieselten Matrix oder Grundmasse.

Geochemische Oberflächenwerte für Los Andes und Vergleich mit Bohrergebnissen in Pueblo Viejo (Dominikanische Republik).

  Höchstwert
t Los Andes
Höchstwert Pueblo Viejo
Ag_ppm 26  
As_ppm 10000 655
Au_ppb 2528  
Ba_ppm 2032 2340
Bi_ppm 73,3 20
Cu_ppm 1200,2 3180
Hg_ppm 2.24 4,2
Mo_ppm 170 75
Pb_ppm 721 1700
Sb_ppm 533 23
Se_ppm 100 48,3
Zn_ppm 192 940

Goldlagerstätten mit hoher Sulfidierung

Goldsysteme mit hoher Sulfidierung sind wichtige Quellen für Edelmetalle in der ganzen Welt und gehören zu den größten Goldproduzenten. Die geologische Umgebung, geochemische Signatur und Alterationsmuster sind gut dokumentiert. Die im Vergleich zum sehr viel kleineren Fußabdruck der wirtschaftlich wertvollen Mineralisierung überaus großen Alterationszonen stellen eine Herausforderung während der Exploration dar - die klassische „Nadel im Heuhaufen". Ein gut durchdachter und systematischer Explorationsplan ist erforderlich. Viele der weltbesten Lagerstätten wurden eingehend untersucht, und das Verständnis der Alterations- und geochemischen Muster wird einen großen Beitrag zu den Explorationsanstrengungen in Los Andes leisten.

Goldsysteme mit hoher Sulfidierung:

Liegenschaft Ort Quelle Alteration Geochemische Signatur Opake
Minerale
Alterations- bereich Vulkan-gestein Vulkanischer Zusammenhang
Los Andes Nicaragua Exploration Verkieselung, Alunit, Kaolinit, Natroalunit, Dickit, Cristobolit, Opal Au, Ag, As, Ba, Bi, Cu, Hg, Mo, Pb, Se, Sb,  keine Tellur-Analysen Spez. Hämatit, Pyrit >45 km² Andesit
Dazit
Rhyolith
Kalk-Alkalisch
Yanacocha Peru 32 Mio. oz à 1.03 g/t Verkieselung, argillisch, Alunit, propylitisch, Chalcedon Au, Ag, As, Ba, Bi, Cu, Hg, Mo, Pb, Se, Sb, Te  Enargit, Covellin, Pyrit >30 km² Andesit
Dazit
Pyroklastisches Gestein
Kalk-Alkalisch
Pascua-Lama El Indio Valadero Chile Argentinien 17,6 Mio.oz à 1,98 g/t Verkieselung, argillisch (Kaolinit, Dickit Illit), Alunit, propylitisch, Pyrophyllit Au, Ag, As, Ba, Bi, Cu, Hg, Mo, Pb, Se, Sb, Sn, Te  Hämatit, Pyrit, Enargit, Telluride, Chalkopyrit, >25 km² Andesit
Dazit
Rhyolith
Kalk-Alkalisch
Pierina Peru 7,2 Mio. oz Au
65 Mio. oz Ag
Quarz, Alunit, Dickit, Kaolinit, Pyrophyllit, Illit, Montmorillonit Au, Ag, Pb, Bi, Sb, Zn, As, Ba Hämatit, Goethit, Pyrit, Sphalerit, Bismut Telluride, Stibnit, Enargit, Galenit, Digenit, Covellin >30 km² Andesit, Dazit Kalk-Alkalisch
Pueblo Viejo Dominikan. Republik 13,4 Mio. oz à 3,22 g/t (PP) Verkieselung, Alunit, Pyrophyllit Au, Ag, As, Ba, Bi, Cu, Hg, Mo, Pb, Se, Sb, Te  Pyrite, Hämatit, Tellurid-Arten, Sphalerit, Galenit 28 km² Bimodale Inselbogen-Tholeiiten Kalk-Alkalisch


Ansicht des Cerro Quisaltepec mit einer Reihe von verkieselten Erhebungen entlang der Strukturzone nach Nordosten (links). Diese Aussicht umfasst etwa 7 km vom linken zum rechten Rand.


Großansicht des Cerro Quisaltepec und verkieselter Erhebungen. Ich stehe auf einer verkieselten Brekzienzone mit möglichem Alunit und stark spiegelndem Hämatit in den Klasten und der Matrix. Die Goldwerte bei diesem Aufschluss sind die bislang höchsten auf der Liegenschaft.


Großansicht des Cerro Quisaltepec. Der verkieselte Dom ist mindestens 500 Meter höher als die Erhebung, auf der ich stehe, um dieses Bild aufzunehmen.


Beispiel für verkieselte vulkanische Bruchstücke oder Brekzien mit Hämatit und spiegelndem Hämatit.


Brekzienaufschluss mit größeren verkieselten und mit Tonschiefer durchsetzten Vulkaniklasten und spiegelnder Hämatit in den Klasten und der Matrix.


Cerro Corral-Gebiet. Der Blick umfasst etwa 1 km in der Breite und die Spitze befindet sich etwa 250 Meter über dem Punkt, an dem ich stehe. Alle Gesteine in diesem Gebiet sind stark verkieselt und mit Tonschiefer durchsetzt.


Verkieselter und mit Eisen durchsetzter Felsen im Cerro Corral-Gebiet.


Verkieseltes und mit Eisen durchsetztes fragmentarisches Vulkangestein im Cerro Corral-Gebiet. Matrix enthält spiegelnden Hämatit.


Das El Pedregal-Gebiet mit verkieselter Haupterhebung und kleineren verkieselten Zonen, die nach Nordosten verlaufen (links). Ansicht zeigt einen Bereich von etwa 3 km Länge.


Nahaufnahme der verkieselten Haupterhebung im El Pedregal-Gebiet. Verschiedene stark eisendurchsetzte Zonen wurden zwischen den hellgefärbten verkieselten Erhebungen und Bergkämmen festgestellt. Pyrit wird aus einigen der verkieselten Aufschlüsse gemeldet.


Brekzienhaltiges Vulkangestein mit starker Verkieselung und Hämatit.


Vulkanische Brekzien mit spiegelndem Hämatit in der Matrix. Starke Verkieselung und mäßige argillische Alteration.